Schlagwort: Rente

Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung: „Sprachrohr der Sprachlosen“

14. September 2017  Kreisverband

In der „Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung“ vom 11.9.2017 erschien folgender Artikel zu unserem Direktkandidaten für den Bundestag:

Johach: „Ich begreife mich als Sprachrohr der Sprachlosen“

Rednitzhembacher kandidiert bei der Bundestagswahl für
„Die Linke“

„Der Slogan gefällt mir“, sagt Dr. Helmut Johach. Dem „Weiterso“ stellt er eine linke Alternative gegenüber. In der Sozial-, aber auch in der Außenpolitik.Foto: Wilhelm

Eines zumindest hat er mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gemeinsam: Während seiner Schulzeit hat er lange in Würselen gelebt. Ob er ihn kennt? „Nein“, sagt Dr. Helmut Johach und lächelt. „Ich bin ja doch etwas älter.“ Schulz ist 61, er selbst 75 Jahre alt. Doch liegen zwischen beiden mehr als die 14 Jahre. „Die SPD“, sagt Johach ist mir nicht links genug.“Das war früher anders. Johach gehört zur Generation, die in den sechziger Jahren studiert hat. Zunächst katholische Theologie. „Aber dann habe ich mich von der Kirche entfernt.“ Später Philosophie, Soziologie und Pädagogik in Frankfurt und Tübingen. Zu seinen Professoren gehörte der legendäre Theodor Adorno, einer der führenden Intellektuellen der „68er“-Epoche.

„Diese Zeit hat mich geprägt“, blickt Johach zurück. Seinen Doktortitel hat er in Philosophie erworben. Dem Fach ist er treu geblieben. Er gehört zu den Mitbegründern der Erich-Fromm-Gesellschaft. Der Tübinger Philosoph Erich Fromm hat etwa durch sein Buch „Haben oder Sein“ auch und gerade auf Jüngere großen Einfluss gehabt.

Politisch zog es ihn in die SPD. „Willy Brandt habe ich verehrt“, sagt Helmut Johach. „Aber danach wurde es mit der SPD immer schlimmer.“ Für ihn der Tiefpunkt: Gerhard Schröders Agenda-Politik. „Ich weiß noch genau, wie ich vor dem Fernseher saß, als Schröder Hartz IV verkündet hat. Da dachte ich: Das kann doch nicht sein, dass ein SPD-Kanzler das sagt. Hartz IV ist bis heute der Hauptstein des Anstoßes.“ Aus Protest verließ Johach die SPD und schloss sich zunächst der WASG an. Diese Abspaltung der SPD ging später in der Linkspartei auf.

Die Linke sei die einzige Partei, die entschieden Hartz IV und deren „Klima der Kälte“ bekämpfe. „Mir hat sehr imponiert, wie Martin Schulz mit dem Slogan der sozialen Gerechtigkeit von der SPD aufs Schild gehoben wurde. Und er fordert ja auch eine längere Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld 1“, sagt Johach. „Aber für die Empfänger von Arbeitslosengeld 2 tut er nichts.“

Anders die Linke. Mehr Geld statt „Kujonierung“ der Hartz IV-Empfänger, das fordert auch Johach. „Wir wollen eine sanktionsfreie Grundsicherung von mindestens 1050 Euro. Niemand sollte weniger haben.“ Außerdem soll der gesetzliche Mindestlohn auf 12 Euro und das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent steigen. „Bei allen Jubelmeldungen über niedrige Arbeitslosenzahlen werden die Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen übersehen“, sagt Johach. Für sie sei Altersarmut vorprogrammiert.

Keine Partei außer den Linken kümmere sich um diese Menschen. Viele von ihnen hätten mit der Politik abgeschlossen. Für sie aber wolle er sich einsetzen: „Ich begreife mich als Sprachrohr der Sprachlosen.“

Und deshalb spricht er auch unpopuläre Forderung offensiv aus: „Die Linke ist die einzige Partei, die Steuererhöhungen fordert.“ Aber nicht für alle. Mehr zahlen soll, wer sehr viel hat. „Der Spitzensteuersatz soll wieder auf 53 Prozent steigen. Zudem fordern wir eine Reichensteuer von 60 bis 65 Prozent ab einem Jahreseinkommen von 250 000 Euro und von 75 Prozent ab einer Million.“ Zudem sei nicht einzusehen, dass Kapitaleinkünfte pauschal mit 25 Prozent statt wie andere Einkommen progressiv besteuert werden. „Dass die Leute, die das betrifft, nicht einverstanden sind, ist klar. Aber es gibt ein zunehmendes Ungleichgewicht. Nicht ohne Grund werden die Reichen immer reicher“, betont Johach.

Eine Mehrheit dafür hält er zwar für wünschenswert, aber — da ist er ganz offen — momentan für nicht sehr wahrscheinlich. Falsch seien sie deshalb nicht: „Wenn man nichts fordert, bekommt man gar nichts. Und wenn man richtige Forderungen aufgibt, dann ist das moralischer Selbstmord.“Günther Wilhelm

Quelle: Artikel in der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 11.9.2017

Vorbereitung auf den Bundestagswahlkampf

04. Januar 2017  Kreisverband

Kurz vor Jahresende wurde auf der Kreismitgliederversammlung am 13.12.2016, die diesmal zusammen mit dem Kreisverband Nürnberger Land stattfand, unser Direktkandidat im Wahlkreis 246 für den nächsten Bundestag gekürt. Drei Tage später erschien folgender Artikel im Schwabacher Tagblatt:

Johach steigt in den Ring

Bundestagswahl: Linke haben ihren Kandidaten nominiert

Landkreis Roth – Dr. Helmut Johach zieht auch im nächsten Jahr als Kandidat der Linken für den Bundeswahlkreis Roth (Landkreise Roth und Nürnberger Land) in den Bundestagswahlkampf. Der Rednitzhembacher hatte schon 2013 kandidiert.

Ins Rennen geschickt wurde Johach von der Aufstellungsversammlung, zu der die beiden Linken-Kreisverbände Schwabach-Roth und Nürnberger Land in Schwabach zusammengekommen waren, mit einem 100-Prozent-Votum. Er war allerdings auch der einzige Kandidat.

„Die Wahl zum Direktkandidaten ist für mich eine hohe Auszeichnung. Wir werden in den kommenden Monaten alles dafür tun, um bei der Bundestagswahl ein gutes Ergebnis zu erzielen. Für mich steht dabei insbesondere die soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt“, so Johach. Hartz IV, das Gesundheitssystem einschließlich dem Thema Pflege, wie auch die Rentenpolitik will er ebenfalls zum Thema
machen. Und: „Vor allem hier in Bayern mit dem eben beschlossenen, sogenannten Integrationsgesetz“ werden wir ein Augenmerk ganz besonders auf die Flüchtlingspolitik werfen“, betonte der Kandidat.

„Die Mitglieder haben mit der Wahl von Helmut Johach eine gute Entscheidung getroffen, wir können nun mit einem engagierten und erfahrenen Kandidaten in einen kraftvollen Wahlkampf starten“, sagte Christiane Feldmann, Vorsitzende der Linken Schwabach-Roth.

Der Kandidat hat in der Theorie zwei Möglichkeiten auf den Einzug in den Bundestag. Entweder er gewinnt mit der relativen Mehrheit der Stimmen im Wahlkreis das Direktmandat (das ist seit Kriegsende allerdings immer an die CSU gegangen) oder er schafft über die Landesliste der Linken den Sprung nach Berlin. Dafür bräuchte die Linke – erstens – ein gutes Zweitstimmenergebnis und Helmut Johach – zweitens – einen aussichtsreichen Top-Ten-Platz auf der Landesliste.st/rog
 

Soziale Gerechtigkeit ist sein Thema: Dr. Helmut Johach.Foto: Robert Schmitt

Quelle: Artikel aus dem Schwabacher Tagblatt vom 16.12.2016

Hartz IV hat die Armen ärmer gemacht!

18. September 2013  Politik

Helmut Johach (Rednitzhembach) tritt für DIE LINKE an – Stimme für die Verstummten
(aus der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung vom 02.09.2013) mehr »

TV-Spot zur Bundestagswahl

30. August 2013  Videos


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Ist das soziale Gerechtigkeit?

20. August 2013  Politik

Eigentum verpflichtet zum Wohle der Allgemeinheit, so schreibt es das Grundgesetz vor.[1] Aber wie ist es in der Realität bei uns in Deutschland darum tatsächlich bestellt? Dient der Reichtum von Millionären und Milliardären auch dem Wohle der Allgemeinheit?
mehr »

Unser Bundestagskandidat Dr. Helmut Johach stellt sich vor

18. August 2013  Kreisverband

Unser Mitglied Dr. Helmut Johach aus Rednitzhembach kandidiert für den Bundestag im Wahlkreis 246, welcher die Landkreise Roth und Nürnberger Land umfasst. Auf folgender Seite können Sie sich über den Kandidaten informieren: Kandidatenseite von Dr. Helmut Johach.
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Leben wir noch in einer Demokratie oder schon in einer
Diktatur des Kapitals?

20. November 2008  Politik

Was bedeutet Demokratie? Es bedeutet, dass die Regierung die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung vertritt. Ist das in Deutschland derzeit noch der Fall? Betrachten wir diese wichtige Frage anhand einiger Beispiele: mehr »

WASGibt’s – Ausgabe Nr. 8

01. September 2008  Zeitung

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