Am 26. September 2014 wurden sechs Studenten einer Hochschule zur Ausbildung von Grundschullehrern in Iguala von mexikanischen Polizisten mit deutschen G36-Sturmgewehren (Heckler & Koch) erschossen. Weitere 43 wurden von den Beamten an das kriminelle Drogen-Syndikat Guerreros Unidos übergeben und mutmaßlich ermordet. Kundgebung zehn Monate später (Wikimedia: PetrohsW, CC BY-SA 4.0).
Das Verschwindenlassen von Personen durch staatliche Akteure und Maßnahmen der UN gegen solche Verbrechen waren Thema des Vortrags „Wo sind sie hin? Verschwundene Menschen“. Dieser wurde von der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit organisiert.
Das emotionale Aufgreifen bestehender Probleme und der Kampf um Ressourcen auf Kosten von Minderheiten sind Schwerpunkte in Leo Löwenthals Buch „Falsche Propheten“. Die 43. Folge des Theorie-Podcasts der Rosa-Luxemburg-Stiftung widmete sich dem jüdischen Soziologen.
Indonesische Einheiten der UNIFIL-Mission im Libanon, 2020. Seit dem Krieg Israels gegen die Hisbollah gab es 12 Angriffe der israelischen Streitkräfte gegen die UN-Friedensmission sowie über 2.400 tote Libanes*innen und 52.000 Tote und Vermisste in Gaza (Wikimedia: Frea Kama Juno, CC BY-SA 3.0).
Die Klagen vor internationalen Gerichten gegen Israels Kriegsführung und die Verhältnismäßigkeit der zivilen Todesopfer im Gazastreifen und Libanon waren Thema der Diskussion „Deutsche Außenpolitik in Nahost zwischen Völkerrecht und Staatsräson“. Die Veranstaltung wurde von Medico International organisiert.
Seit 2022 trennt eine 186 Kilometer lange Mauer Polen von Belarus. Mit Stahlplatten und Stacheldraht sollen so illegale Grenzübertritte nach Polen verhindert werden. Das Thema Migration stößt auch bei potenziellen deutschen Wähler*innen der Linken auf starke Resonanz. (Gov.pl, CC BY 3.0 pl)
Die unterschiedlichen Erwartungshaltungen, die von Arbeiter*innen und der Mittelklasse an die Partei „Die Linke“ herangetragen werden, beleuchtete die Veranstaltung „Linke Triggerpunkte. Haltungen und Klassenlage des linken Wählerpotenzials“, organisiert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.