Angriff per Gesetz auf alleinerziehende Mütter – Hartz IV muss weg!

28. Mai 2016  Politik
Geschrieben von Helmut Johach

Alleinerziehende Mütter gehören zu den am stärksten benachteiligten Gruppen in unserer Gesellschaft. Etwa 40 Prozent aller Haushalte von Müttern mit Kindern sind entweder voll oder als sog. „Aufstocker“ auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen, weil die Frauen wegen der Kinder nicht arbeiten können oder nur schlecht entlohnte Teilzeitarbeit finden. Ausgerechnet diesen Frauen, die es ohnehin schon extrem schwer haben, den Alltag mit Kindern zu organisieren und für die Reproduktion des Personals der künftigen Gesellschaft zu sorgen, will die Bundesregierung im geplanten 9. Änderungsgesetz zum Zweiten Sozialgesetzbuch die Leistungen kürzen. mehr »

Info-Stand auf dem Rother Marktplatz am 1. Mai

26. April 2016  Unkategoisiert
Geschrieben von Redaktion

Flyer zum 1. Mai

Wir laden ein zum Tag der Arbeit, am 1.Mai, an unseren Stand in Roth auf dem Marktplatz. Ab 14 Uhr werden wir gerne informieren und diskutieren über prekäre Arbeitsverhältnisse und Möglichkeiten zum Protest! Aber auch darüber, wie eine Lösung bzw. der Weg dahin mit der LINKEN aussehen könnte.

Vor allem aber möchten wir alle diejenigen unterstützen, die sich in ebensolchen „prekären Verhältnissen“ befinden!

Veranstaltung mit MdB Eva Bulling-Schröter

23. Februar 2016  Kreisverband
Geschrieben von Redaktion

Unser Kreisverband hat die Landesvorsitzende der LINKEN in Bayern, MdB Eva Bulling-Schröter, für Dienstag, den 1. März 2016 zu einem Vortrags- und Diskussionsabend nach Schwabach eingeladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sind!

Neuwahlen im Kreisverband

06. Januar 2016  Kreisverband
Geschrieben von Redaktion

Bei der Mitgliederversammlung unseres Kreisverbands am 8. Dezember 2015 in Schwabach fanden turnusgemäß Neuwahlen statt. Zu wählen waren die Mitglieder des Vorstands, aber auch Delegierte zum nächsten Landesparteitag (am 9./10. Juli 2016 in Hof) und die Kassenrevisoren. Die Leitung der Wahl hatte Ates Gürpinar, der Geschäftsführer des Landesverbands der LINKEN, übernommen. In den Vorstand wurden Christiane Feldmann und Helmut Johach als gleichberechtigte Vorsitzende (Sprecherin und Sprecher) sowie Rainer Leidel als Kassier, als Delegierte wurden Christiane Feldmann und Klaus Klemenz sowie als Revisoren Gerhard Hartmann und Manuel Mailer gewählt.

Im Schwabacher Tagblatt vom 18. Dezember 2015 erschien der nachfolgende Bericht, der zur Folge hatte, dass der Geschäftsführer der Gewobau in Schwabach, Harald Bergmann, den neuen Vorstand zu einem „klärenden Gespräch“ über die Situation des Sozialen Wohnungsbaus in Schwabach eingeladen hat. Dieses Gespräch wird Ende Januar 2016 stattfinden. Das Mindeste, was wir schon jetzt dazu sagen können, ist, dass unser konstanter Hinweis auf die prekäre Wohnungssituation in Schwabach, von der besonders Einkommensschwache und Flüchtlinge betroffen sind, die nötige Aufmerksamkeit gefunden hat. Hier folgt der Zeitungsbericht:

Die Linke mit einer Doppel­spitze als Vorstand

 

Schwabach – Bei der Jahresschlussversammlung der Linkspartei im Kreis Schwabach-Roth standen tumusgemäß Vorstandswahlen an. Nach dem Vorbild der Landespartei und der Parlamentsfraktion im Bundestag hat der Kreisverband künftig erstmals eine Doppelspitze.

Die Mitgliederversammlung hat die bisherige Bildungsbeauftragte Christiane Feldmann aus Schwabach und den amtierenden Vorsitzenden Dr. Helmut Johach aus Rednitzhembach mit jeweils großer Mehrheit für zwei Jahre zu gleichberechtigten Kreisvorsitzenden gewählt. Zum Kassier wurde Rainer Leidel aus Schwabach.

Die Gewählten versprachen, auch künftig dafür zu sorgen, dass die Themen der Linken in Schwabach und Umgebung präsent bleiben. Als nächstes sind Info-Stände zum Thema „Bundeswehr in Syrien“ am Samstag in den Zentren Schwabachs und Roths geplant. Damit solle bewusst gemacht werden: „Während die Menschen ihren Weihnachtsgeschäften nachgehen, wächst durch den Einsatz in Syrien die Terrorgefahr bei uns“, so Helmut Johach.

Angesichts der Auseinandersetzung um die bayerische Flüchtlingspolitik, die islamistischen Terroranschläge in Frankreich und die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Syrien boten sich für die Mitglieder der Partei Die Linke genügend Themen von politischer Brisanz. Auch auf dem Feld der Kommunalpolitik ergaben sich etliche Ansatzpunkte wie Kreisvorsitzender Helmut Johach in seinem Rechenschaftsbericht über die vergangenen zwei Jahre hervorhob. „Wir müssen die Arbeit der im Stadtrat vertretenen Parteien kritisch unter die Lupe nehmen“, erklärte er.

Angesichts der ohnehin schon angespannten und durch den Zustrom der Flüchtlinge verschärften Lage auf dem Wohnungsmarkt sei es bedenklich, meinte Johach, „dass unseren Recherchen zufolge bei der Gewobau immer noch mehr Wohnungen aus der Sozialbindung herausfallen, als neue Sozialwohnungen gebaut werden“. Notwendig seien deshalb größere Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, als bisher von den Stadtratsfraktionen geplant worden seien, hieß es bei den Linken. „Vor allem um eine Konkurrenz zwischen den Flüchtlingen und den bisher schon am Wohnungsmarkt Benachteiligten zu vermeiden“, ergänzte Johach.

Schwerpunkte sind weiter die Proteste gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA, die mit dem Verein „Zivilcourage Roth-Schwabach“ fortgesetzt werden sollen. Ebenso will sich die Linke dem Kampf gegen den Rechtsextremismus widmen.Robert Schmitt

Quelle: Schwabacher Tagblatt vom 18.12.2015

DIE LINKE diskutiert über Rechtsextremismus in Franken

24. Oktober 2015  Regional
Geschrieben von Robert Schmitt, Schwabacher Tagblatt

SCHWABACH – „Wachsam sein und das Problem ernst nehmen, die Stimme zu Widerspruch erheben und dem geschlossen entgegentreten.“ Für Christel Hausladen-Sambale ist eines klar: „Ignorieren hilft nicht gegen Neonazis.“ Schließlich gebe es im Osten Deutschlands bereits Landstriche, wo sie die Deutungshoheit haben, erklärte sie in einem Referat beim Kreisverband Roth-Schwabach der Partei „Die Linke“. mehr »

Günstige Wohnungen weiterhin Mangelware

02. September 2015  Regional
Geschrieben von Redaktion

Nachdem sich einerseits die Situation auf dem Schwabacher Wohnungsmarkt seit unserer Veranstaltung vom 25.02.2015 nicht entspannt, sondern durch den Zuzug von Flüchtlingen weiter verschärft hat, andererseits die Forderung WOHNUNG UND ENERGIE BEZAHLBAR MACHEN in einer groß angelegten Kampagne inzwischen auch auf Bundesebene von unserer Partei aufgegriffen worden ist, haben wir mit einer Presseerklärung „nachgelegt“. Das Schwabacher Tagblatt berichtete in der Ausgabe vom 25. August 2015:

Die Linke fordert mehr Einsatz für Sozialwohnungen

In der Stadt Schwabach sind günstige Wohnungen „Mangelware“

SCHWABACH – Die Linke, Kreis­verband Schwabach-Roth, for­dert mehr Sozialwohnungen in Schwa­bach. Bezahlbarer Wohnraum in der Stadt sei „Mangelware“, heißt es in einer Presseerklärung.

Nach wie vor bestehe infolge des Wegfalls der Mietpreisbindung bei einem Großteil der Wohnungen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewobau „ein empfindlicher, in den nächsten Jahren noch zunehmender Mangel an bezahl­baren Sozialwohnungen“, so die Linke.

Die Stadt Schwabach müsse daher dringend Abhilfe schaffen. Der Bedarf an Sozialwohnungen sei in erheblichem Maße gestiegen. Linken-Kreisvorsitzen­der Dr. Helmut Johach aus Rednitz­hembach fordert daher, dass „die Sozialbindung bei Wohnungen, deren Mietpreisbindung abgelaufen ist, erhal­ten bleibt beziehungseweise auf neuer vertraglicher Grundlage weitergeführt wird.“

Zwar würden in Schwabach nicht, wie andernorts üblich, ehemalige Sozial­wohnungen an private Investoren ver­kauft, luxussaniert und mit hoher Mietpreissteigerung weitervermietetet, räumt Johach ein. Doch fordert er: „Es muss jedoch dafür gesorgt werden, dass die weiterhin im Besitz der Gewobau befindlichen ehemaligen Sozialwohnung­en auch nach Sanierung zu einem Mietpreis unterhalb des allgemeinen Mietspiegels weitervermietet werden können.“

Bei Neubauten, an denen die GeWoBau beteiligt ist, verlangt die Linke „eine 100-prozentige Ausweisung neuer Mietwohnungen als vergünstigte Sozial­wohnungen“.st

Das Kapital zerstört Europa, oder: Solidarität mit Griechenland – gerade jetzt!

17. Juli 2015  Politik
Geschrieben von Helmut Johach

Nach dem Referendum gegen das Spardiktat von Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission, bei dem die griechische Bevölkerung mit klarer Mehrheit der Regierung von Alexis Tsipras den Rücken gestärkt hat, haben die Spitzen der EU eine Woche später dem griechischen Ministerpräsidenten und seinem Land verschärfte Bedingungen für ein neues finanzielles „Hilfspaket“ diktiert.

Diese werden von den Betroffenen nicht nur als tiefe Demütigung empfunden, sondern sie bedeuten auch die Abkehr von Werten, die die Einigung Europas beflügelt haben. mehr »

„Die Not wird immer größer“ – Das Schwabacher Tagblatt berichtet über unsere Veranstaltung zum Thema Wohnungsnot

05. März 2015  Kreisverband, Regional
Geschrieben von Redaktion

UPDATE: Wie wir erst jetzt erfuhren, hat die Stadtratsfraktion der Schwabacher SPD genau am gleichen Tag, an dem unsere Veranstaltung zur „Wohnungnot in Schwabach“ stattgefunden hat, einen Antrag bei Oberbürgermeister Thierauf eingereicht, in dem „Planungen für die Wiederaufnahme des sozialen Wohnungsbaus in der Stadt“ gefordert werden; u.a. sollen „stadteigene Grundstücke“ für diesen Zweck zur Verfügung gestellt werden. Das ist immerhin ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn damit noch längst keine neuen Sozialwohnungen geschaffen sind. Da einige Formulierungen des SPD-Antrags fast wörtlich mit unserem Flugblatt übereinstimmen (das wir zuvor in knapp 5000 Exemplaren in der Stadt verteilt haben!), nehmen wir an, dass der SPD-Antrag eine Reaktion darauf war. Man kann also sagen: LINKS WIRKT! – auch wenn wir nicht im Stadtrat vertreten sind.

Im Schwabacher Tagblatt vom 28. Februar 2015 erschien folgender Bericht über unsere Veranstaltung, verfasst von Robert Schmitt:

Die Not wird immer größer

Die Linke: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum in der Stadt

Schwabach – „Wohnungsnot – gibt’s die bei uns?“ lautete die Frage, als die Linkspartei die Plakatierung zu dieser Thematik bei der Stadt Schwabach anmeldete. „Ja, es gibt sie und nicht zu knapp, und man soll das Kind auch beim Namen nennen“, sagte der Kreisvorsitzende der Linken, Dr. Helmut Johach, zu Beginn der Veranstaltung „Wohnungsnot in Schwabach“ im Gemeinschaftshaus Vogelherd. Er spielte damit auf die Befragung der Stadtratskandidaten zur Wohnsituation in Schwabach vor etwa einem Jahr an, bei der Vertreter der Stadt und der GeWoBau beschönigend von „Mangel an bezahlbarem Wohnraum“ gesprochen hatten.

Zwei Berichte von Frauen aus der Notwohnanlage am Schwalbenweg illustrierten die Dringlichkeit des Problems: Wer länger als ein Jahr arbeitslos ist oder eine Behinderung hat und von Hartz IV zu leben gezwungen ist, gerät rasch in einen Teufelskreis. Ohne Arbeit gibt’s keine Wohnung und ohne Wohnung keine Arbeit. Nicht nur, dass ihnen bei privaten Wohnungsvermietern offene Ablehnung entgegenschlage, hieß es. Es gebe auch bei der städtischen GeWoBau kein für sie passendes Angebot, denn selbst Sozialwohnungen sind für Hartz IV-Bezieher zu teuer. „Die Pauschale von 330 Euro, die das Jobcenter für Kosten der Unterkunft bei Singles bewilligt, muss dringend erhöht werden“, sagte Georg Escherich, Hartz- IV-Beauftragter des Kreisverbands der Linken.

In seiner Analyse wies Johach zunächst auf die Spaltung des Wohnungsmarkts in Schwabach hin, der für die Spaltung der Gesellschaft stehe. Wichtigste Ursachen der Misere sind seiner Ansicht nach die Arbeitsmarkt-Reformen unter der Regierung Schröder, die immer mehr Menschen in die Armut trieben, und die Veränderungen bei der Wohnraumförderung, die Johachs Meinung zufolge eher den Erwerb von Wohneigentum als den Mietwohnungsbau begünstigten.

Während der private Bau- und Wohnungsmarkt für gut Betuchte auch in Schwabach boome, sei der Soziale Wohnungsbau in Schwabach schon vor mehr als 20 Jahren eingestellt worden, erklärte Johach. Er wies insbesondere auf die Planung lukrativer Eigentumswohnungen für die Fischer-Passage und das Scala-Filmtheater hin. „Der Bestand an Sozialwohnungen bei der städtischen GeWoBau aber geht Jahr für Jahr zurück und die Stadt tut nichts dagegen“, warf Johach Oberbürgermeister und Stadtrat vor. „Dass immer mehr Menschen auf der Warteliste der GeWoBau stehen und keine Wohnung bekommen, ist ein Skandal“, wetterte er.

In der anschließenden Diskussion ging man davon aus, dass es nicht allein ein Versäumnis der Stadt Schwabach sei, wenn Menschen mit geringem Einkommen auf dem Wohnungsmarkt immer geringere Chancen hätten. Die einzelnen Bundesländer müssten wieder mehr für den Sozialen Wohnungsbau tun, so die übereinstimmende Meinung.stt

Herzlichen Dank an Herrn Robert Schmitt für die freundliche Genehmigung, diesen Artikel hier veröffentlichen zu dürfen.

Meldungen der Bundespartei

13. Mai 2019 

DIE LINKE streitet für mutigen Klimaschutz, europaweit

11. Mai 2019 

Grußwort von Selahattin Demirtas, Co-Vorsitzender der Halkların Demokratik Partisi (HDP), aus dem Hochsicherheitsgefängnis Edirne an den Europa-Konvent der LINKEN

11. Mai 2019 

Die sechs ersten Initiativen der LINKEN im Europaparlament

10. Mai 2019 

Rede von Katja Kipping auf dem Landesparteitag der Berliner LINKEN

09. Mai 2019 

Bernd Riexinger pocht im Wahlkampf für die anstehenden Europawahl auf ein soziales und solidarisches Europa

06. Mai 2019 

DIE LINKE setzt sich europaweit für die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Krankenhäuser ein – zum Wohle der Patientinnen und Patienten.