Über die internationale Ausstrahlung sozialistischer Politik, aber auch die Situation in Deutschland ging es bei der Veranstaltung „(Sozialistische) Partei im 21. Jahrhundert“. Diese wurde von der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) Thüringen organisiert.
Eine Spaltung der deutschsprachigen Rechten im Zuge des Ukrainekrieges ist möglich. Zu diesem Ergebnis kamen deutsche und österreichische Rechtsextremismus-Expert*innen bei der Veranstaltungsreihe „Nationalismus und Geschichtsrevisionismus“ der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA).
Christel Hausladen-Sambale von der Initiative und Oberbürgermeister Peter Reiß bleibt wegen der Corona-Schutzmaßnahmen nur die Möglichkeit, stumm ihre Mahnung vor der Gedenktafel anlässlich der Pogromnacht von 1938 zum Ausdruck zu bringen. (Text und Bild: Ursula Kaiser-Biburger)
Respekt! – Rassismus, Antisemitismus – unvereinbar mit dem Grundgesetz
Das Motto „Respekt! – Rassismus, Antisemitismus – unvereinbar mit dem Grundgesetz“ hätte den Beitrag der Geschichtsklasse V10B der städtischen Wirtschaftsschule thematisieren sollen, der für die diesjährige Gedenkfeier zum 9. November 1938 vorgesehen gewesen wäre. Aber die notwendigen Corona-Schutzverordnungen haben diesen nun verhindert. Aber das von Blumen-Schwarz gestiftete Gesteck vor der Gedenktafel im Rathaus-Durchgang lädt dennoch zum Innehalten vor der Gedenktafel ein.
Solidarität mit den Opfern des Attentats und Kritik an dem Staat, der dieses Verbrechen nicht verhindert habe, waren auf der Erinnerungskundgebung zu hören. Verschiedene Organisationen gedachten in Erlangen dem antisemitischen Anschlag von Halle.
Zum 20. Jahrestag der Ermordung von Enver Şimşek, dem ersten NSU-Opfer, demonstrierten rund 300 Menschen in Nürnberg-Langwasser. Neben Angehörigen und der Nebenklageanwältin der Familie kamen auch Aktivist*innen aus zivilgesellschaftlichen Bündnissen zu Wort.