Sabine Nuss (links) und Eva Völpel (Grafik: Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Rechtsextreme Motive sind weit in die Mitte der Gesellschaft verbreitet und profitieren von neoliberalem Denken und autoritärem Kapitalismus. Die 20. Folge von Armutszeugnis, dem wirtschaftspolitischen Podcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung, beschäftigte sich mit dem „Erstarken der Rechten“.
„We revolt simply because for many reasons we can no longer breathe.“ – Wir lehnen uns aus dem einfachen Grund auf, dass wir aus vielerlei Gründen nicht mehr atmen können – Frantz Fanon-Banner außerhalb des Police Departments Minneapolis, 15.11.2015 (Flickr: Tony Webster, CC-BY 2.0)
Gezielte Bündnispolitik, um sich gegen Antisemitismus und Rassismus zu wehren sowie eine Gesellschaft zu schaffen, in der die Identifikation über Hautfarbe keine Rolle mehr spielt, sind Kernthemen von Frantz Fanon. Philipp Dorestal stellte im Rahmen von „Linksbündig“ sein Buch „Denker der Dekolonisation. Zur Aktualität von Frantz Fanon“ vor.
Eine Gruppe jüdischer Frauen und Kinder auf dem Marsch auf einer Straße in Minsk, 1941 (Ernst Hermann, Deutsches Bundesarchiv N 1576 Bild 006, CC BY-SA 3.0)
Die Leidensgeschichte deutscher und österreichischer Jüd*innen, die in die Ghettos von Riga und Minsk deportiert wurden, zeichnete Professorin Andrea Löw in einem Vortrag bei der Veranstaltung „Immer mit einem Fuß im Grab“ der Stiftung Demokratie Saarland nach.
Ernst Grube bei der Gedenkfeier zum 74. Jahrestag der Befreiung am SS-Schießplatz Hebertshausen, 2019 (Wikimedia: Wzwz, CC0)
Von den Nazis ins Ghetto Theresienstadt deportiert und von der Polizei der jungen Bundesrepublik verprügelt und ein Jahr ins Gefängnis gesteckt – der Gewerkschafter, Kommunist und VVN-BdA-Funktionär Ernst Grube erzählte über sein Leben für den Antifaschismus.
Nürnberg, Blick von der Kaiserburg nach Südosten, 1945 (Ray D’Addario, gemeinfrei)
Die gesellschaftliche Deutung des Kriegsendes 1945 von konservativer und antifaschistischer Seite stand im Zentrum der Veranstaltung „Vom Kriegsende bis zur Weizsäcker Rede. Die umkämpfte Deutung des 8. Mai“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung.