Welchen Einfluss haben Interessensgruppen und die Entwicklung des Kapitalismus auf die öffentliche Meinungsbildung? Der Theorie-Podcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung widmete sich dem Werk „Strukturwandel in der Öffentlichkeit“ von Jürgen Habermas.
Für Frau Bryant aus West Virginia war 1946 klar, wer den Haushalt macht und wer in der Kohlemine Geld verdient. Auch heute wird die meiste Hausarbeit von Frauen geleistet. (Russell Lee, gemeinfrei)
Digitale Plattformen vermitteln Billig-Arbeitskräfte für Pflege oder Reinigung zu Dumping-Preisen. In Familien, wo selbst das zu teuer ist, verrichten Frauen unentgeltlich die Arbeit als Doppelbelastung. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung blickt auf die Krise der sozialen Reproduktion.
Deepfake-Pornografie ist Ausdruck struktureller patriarchaler Machtverhältnisse. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung fragte deshalb: „Wie lassen sich digitale und physische Gewalt sowie patriarchale Alltagsverhältnisse zusammendenken?“
Das Rechenzentrum im CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, ist eine staatliche Institution. Doch die meisten Zentren sind in der Hand privater US-Konzerne. (Florian Hirzinger, CC BY-SA 3.0)
Wie will der Cyber-Libertarismus der großen Tech-Konzerne die Gesellschaft verändern und was sollte man aus emanzipatorischer Sicht dagegen tun? Im Dissens-Podcast sprach Aya Jaff über „Broligarchie. Was gegen die Herrschaft der Tech-Milliardäre hilft“.
Nachdem Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE Renee Good am 7. Januar 2026 in Minneapolis/Minnesota erschossen hatten, nahmen Bundesbeamte am 12. Januar einen latinostämmigen US-Bürger fest. (Chad Davis, CC BY 4.0)
Der ständige Ausnahmezustand, der die Macht weniger und Gewalt gegen fast alle rechtfertigt, ist das Merkmal des neuen Faschismus. Bei „Jung und naiv“ sprach die Philosophin Eva von Redecker darüber, was man dieser „neuen Härte“ entgegensetzen könne – einen öffentlichen Luxus, der in Care-Arbeit, Gesundheit, ÖPNV und Umweltschutz investiert.