2024 wurde bekannt, dass die USA Mittelstrecken-Marschflugkörper vom Typ Tomahawk, die auch Moskau erreichen können, in Deutschland stationieren wollen. Der Deal wurde beim NATO-Treffen in Ankara bekräftigt. (Tomahawk-Teststart, Luft- und Raumfahrt-Museum San Diego, gemeinfrei)
Einen gesellschaftlichen Konsens, der nur auf „mehr Militär“ statt auf politische Kompromisse setzt, findet der Sicherheitsforscher Johannes Varwick problematisch. Im Dissens-Podcast sprach er über die deutsche Aufrüstung und den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.
F-35A Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeuge der US Air Force sowie der dänischen und niederländischen Luftstreitkräfte bei einem Manöver in Arizona, 2021. Auch die deutsche Luftwaffe will 35 dieser Flugzeuge anschaffen (gemeinfrei).
Der autoritäre Kapitalismus setzt auf massive Aufrüstung, lässt aber Probleme innerhalb der Gesellschaft unbearbeitet. Frank Deppe erläuterte die sich daraus ergebenden Krisen bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.
Die Antriebseinheit einer Windkraftanlage ist bereit zur Installation. Bis 2035 werden im Bereich der erneuerbaren Energien über eine halbe Million Arbeitsplätze nicht besetzt werden können. (Wikimedia: Brianrlind, CC BY-SA 3.0)
Die energieintensive Produktion sowie den eigenen Konsum massiv zu reduzieren, gleichzeitig aber mit vielen neuen Jobs im Bereich der erneuerbaren Energien langfristige Arbeitsplätze zu schaffen waren Kernforderungen der Veranstaltung „Die Reichen zerstören das Klima. Wer zahlt die Rechnung?“. Sie fand im Rahmen der Programm-Debatte der Linken statt.
Willi Münzenberg setzte sich auch früh für die antikolonialen Bewegungen ein: James W. Ford (von links), Willi Münzenberg und Garan Kouyaté, Frankfurt a.M., 1929 (Adolf Ehrt, gemeinfrei)
Willi Münzenberg war der größte linke Medien-Unternehmer der Weimarer Republik. Was können Linke heute von ihm lernen? Dieser Frage ging die Rosa-Luxemburg-Stiftung nach.
Für alle Männer des Jahrgangs 2008 wird die Musterung wieder zur Realität. Im Dissens-Podcast sprach Michael Schulze von Glaßer, Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, darüber, wie man den anstehenden Dienst an der Waffe erfolgreich verweigern kann.