Im Wirtschaftskonzept von Aaron Benanav würden anstrengende Tätigkeiten wie die von Lkw-Fahrer*innen viel besser bezahlt werden. Tarifabschlüsse beinhalten im Jahr 2017 Stundensätze in Thüringen von 11,21 Euro, in Bayern 13,10 Euro – allerdings sind nur noch bis 30 Prozent der Transportunternehmen tarifgebunden organisiert. (Elkawe, CC BY-SA 3.0)
Der Wirtschaftshistoriker Aaron Benanav hat in der New Left Review den zweiten Teil seines Aufsatzes „Beyond Capitalism“ veröffentlicht. In „Wohlstand für Alle“ sprachen Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen über die Wirtschaft nach dem Kapitalismus.
Bis in die 1970er Jahre galt die Region um Detroit und Pittsburgh als eines der größten Industriegebiete weltweit. Doch dann setzte die Deindustrialisierung ein – der „Rust Belt“ entstand. Hier ein stillgelegtes Werksgelände des Automobilherstellers Packhard in Detroit. (Albert duce, CC BY-SA 3.0)
Der Wirtschaftshistoriker Aaron Benanav hat in der New Left Review den ersten Teil seines Aufsatzes „Beyond Capitalism“ veröffentlicht. In „Wohlstand für Alle“ sprachen Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen über die Wirtschaft nach dem Kapitalismus.
Laut Hanno Sauer streben alle Menschen nach immer höheren Statussymbolen – hier ein Mercedes Benz der G-Klasse. Im März 2018 wurde der G 63 präsentiert, der mit 430 kW (585 PS) 10 kW (14 PS) mehr leistet als das Vorgängermodell. Auf 100 km/h soll der Geländewagen in 4,5 Sekunden beschleunigen. (Versysmedia, CC BY-SA 4.0).
Dass Hanno Sauer ein Buch mit dem Titel „Klasse“ ohne die Ausbeutung der Arbeiter*innen und Kapitalist*innen, die sich an ihnen bereichern, schreibt, ist für Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen unverständlich. In „Wohlstand für Alle“ sprachen sie über die Neuerscheinung des Philosophen.
Sorgt ein „grüner“ Kapitalismus für eine saubere und grüne Umwelt? Ulrich Brand, Mitherausgeber des Buchs „Kapitalismus am Limit“ sprach im internationalen Podcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung über die Fehler dieses Wirtschaftskonzepts und was man dem aus linker Sicht entgegen setzen müsse.
Mit Konsumangebot revolutionäres Klassenbewusstsein verhindern und mit polizeilicher Gewalt kritische Bewegungen unterdrücken – das sind zentrale Merkmale des Protofaschismus. Der Theorie-Podcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung widmete sich in einer aktuellen Folge dem Buch „Konterrevolution und Revolte“ von Herbert Marcuse.